Nachdem die Bewehrungskörbe auf den Korbmaschine für die Betonrohre und Revisionsschächte hergestellt wurden, bietet Afinitas über seine Marken HawkeyePedershaab und BFS eine Reihe von Lösungen an, mit der die Bewehrungskörbe automatisch in die Gießstationen der Produktionsanlage eingelegt werden können. In Betonwerken ist das Transportieren und Einlegen der Bewehrungskörbe häufig ein Engpass. Durch die Automatisierung dieses Prozesses können kürzere und einheitlichere Zykluszeiten erzielt werden. Afinitas hat – unabhängig davon, ob Sie eine Produktionsanlage von HawkeyePedershaab oder BFS verwenden – eine Ihren spezifischen Anforderungen genügende Lösung für die Handhabung von Bewehrungskörben.
Afinitas Lösungen für die Handhabung von Bewehrungskörben:
- senken die Lohnkosten
- erhöhen die Sicherheit
- sorgen für schnellere, gleichbleibende Zykluszeiten und eine höhere Anlageneffizienz
- können an verschiedene Betriebsanordnungen und Maschinen angepasst werden
Fallstudie zur Handhabung von ‚Bewehrungskörben
Fallstudie zu Northern Concrete Pipe
Bei der schwierigen Arbeitsmarktlage weiß der das US-amerikanische Unternehmen Northern Concrete Pipe leitende Bill Washabaugh Jr. dass die Automatisierung für den Erfolg des Familienunternehmens, der Mitarbeiter und der Betonrohrindustrie im Allgemeinen eine entscheidende Rolle spielt. Deshalb wandte er sich bei der Modernisierung seines Werks in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan an das Afinitas-Unternehmen HawkeyePedershaab. HawkeyePedershaab Mit diesem Unternehmen wollte er seine technologischen Innovationspläne in die Tat umsetzen und in seiner Fabrik einen höheren Automatisierungsgrad erreichen.
Der Interstate Highway 96 verbindet die Großstädte im US-Bundesstaat Michigan – von Grand Rapids im Westen über Lansing im Zentrum des Bundesstaates bis nach Detroit im Osten. Dieser Highway ist wie eine Lebensader, die sich durch den Bundesstaat zieht. Daher war es sinnvoll, dass Northern Concrete Pipe drei seiner fünf Werke in unmittelbarer Nähe der Interstate 96 angesiedelt hat. Mit diesen drei Standorten sowie dem ursprünglichen, 100 Kilometer weiter nördlich gelegenen Standort in Bay City, und einem Werk in Sylvania im US-Bundesstaat Ohio, verfügt Northern Concrete Pipe in der gesamten Region über eine große Reichweite. Das Unternehmen produziert seit 1958 Jahren Rohrleitungen und andere kritische Betonerzeugnisse für den kommunalen Tiefbau wie Revisionsschächte, Kastendurchlässe und dreiseitige Brückenelemente. Das XNUMX von der Familie Washabaugh gegründete und jetzt von Bill Washabaugh Jr. geführte Unternehmen befindet sich bereits in der dritten Generation in Familienbesitz.
Northern Concrete Pipe wollte ihre (noch funktionsfähige!) Transmatic-Maschine aus dem Jahre 1976 aufrüsten.
Die Herausforderung
„Wir haben Glück, dass bei uns so tolle Menschen arbeiten. Das Problem ist nur, dass wir nicht genügend Arbeitskräfte finden können“, sagte Herr Washabaugh. „Seit vier oder fünf Jahren ist jedes unserer Werke unterbesetzt. Wir schaffen es nur aufgrund unserer hervorragenden Mitarbeiter. Es ist ihnen gegenüber aber einfach nicht fair, wenn sie sich dafür den Arsch aufreißen müssen. Was wir anschaffen, vernichtet keine Arbeitsplätze, sondern ersetzt nur Arbeitskräfte, die wir nicht finden können.“
Diese Art zu Denken trieb die Automatisierung bei Northern Concrete Pipe voran und veranlasste das Unternehmen bei dem anstehenden Upgrade mit dem Afinitas-Unternehmen HawkeyePedershaab bei der Entwicklung neuer Technologien zur weiteren Automatisierung ihrer Anlagen zusammenzuarbeiten.
Mit der Mastermatic XT XNUMX, die Beton 150% schneller als herkömmliche Rüttler mit festem Kern verfüllen kann. Darüber hinaus braucht man zum Entformen keinen Laufkran.
Die Lösung
Das neue Anlagenkonzept sah vor, die bisherige Transmatic von Northern Concrete Pipe durch eine Mastermatic XTXNUMX von HawkeyePedershaab eine vollautomatisch verdichtende Betonrohrmaschine mit steigendem Kern – zu ersetzen. . Die Mastermatic ist eine selbstentformende Maschine, die zum Entformen keinen Laufkran benötigt. Außerdem hat Northern Concrete Pipe vor Kurzem drei ältere MBK-Korbschweißmaschinen durch ein neues System von MBK ersetzt. Ziel war es, den Transport der Bewehrungskörbe in das System von HawkeyePedershaab nahtlos in das System von MBK zu integrieren. Dazu musste das amerikanische Betriebssystem von HawkeyePedershaab mit dem deutschen Betriebssystem von MBK programmiert werden.
„Northern wollte mit einer Pufferzone eine gewisse Flexibilität schaffen, damit die MBK-Maschine weiter Bewehrungskörbe produzieren könnte, falls es in der Rohrmaschine ein Problem geben würde. Oder die Rohrmaschine könnte weiterlaufen und Bewehrungskörbe aus der Pufferzone holen, falls die MBK-Maschine heruntergefahren werden müsste. Dieser zweigleisige Ansatz bestimmte die Entwicklung des Automatisierungssystems“, sagte Jason Banwart, Director of Technical Sales bei Afinitas.
Der MBK-Roboter übergibt einen Bewehrungskorb an den Bewehrungskorbmanipulator. Die gesamte Handhabung der Bewehrungskörbe ist automatisiert.
Die Ergebnisse
- Mit der Mastermatic XT XNUMX, in der die neueste Technologie der Rohrherstellung verbaut ist, konnte Northern Concrete Pipe die Qualität ihrer Rohre erhöhen.
- Die neue Konfiguration reduziert die manuelle Arbeitsbelastung und erhöht gleichzeitig den Ausstoß.
- Gesundheit und Sicherheit profitieren, weil Bewehrungskörbe weniger oft bewegt und gehoben werden müssen.
- Der Verbrauch an Abstandhaltern ist durch den Einsatz von Bewehrungskorb-Zentrierstücken gesunken
- Anstatt Bewehrungskörbe zu heben und Abstandshalter einzubauen können Mitarbeiter aufgrund der geringeren körperlichen Beanspruchung mehr intellektuelle Aufgaben übernehmen und Maschinen steuern oder Programme einrichten.
- Die Support-Techniker von HawkeyePedershaab können sich über das Internet einloggen und bei erforderlichen Anpassungen behilflich sein.


